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Ob auf dem Sattel oder im Viererabteil: Stefan Oberer lebt kombinierte Mobilität

Stefan Oberer arbeitet beim Kanton Luzern, wo er für die kantonale Velostrategie zuständig ist. Es verwundert daher wenig, dass er auch in seiner Freizeit gerne auf dem Sattel sitzt. Doch muss für ihn nicht jede Strecke nur mit dem Velo zurückgelegt werden: Am liebsten setzt Stefan auf kombinierte Mobilität mit Zug und Velo. «Mit dem Velo brauche ich 10 Minuten zum Bahnhof, danach kann ich gut eine halbe Stunde im Zug entspannen», erzählt uns Stefan von seinem Arbeitsweg. Das Velo stelle er am Bahnhof aber nicht ab, sondern nehme es mit in den Zug. Vom Zielbahnhof aus müsse er nur noch kurz weiterradeln und schon sei er im Büro.

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«Wenn ich ein Auto brauche, miete ich einfach eins.» Mariangela und Car-Sharing in der Stadt Luzern

Mariangela Hardt arbeitet seit 20 Jahren bei der LUKB, seit 2017 ist sie Mutter. Nach der Geburt ihres Sohnes wollte sie Geld sparen und verkaufte das eigene Auto. Sie wohnen im Zentrum der Stadt, wenn sie ein Auto brauchte, dann mietete sie einfach eins. «Die Fahrt mit einem E-Auto hat mir besonders gut gefallen, das Fahren ist wie ein Gleiten», erzählt sie uns von ihrem liebsten Car-Sharing-Erlebnis. «Natürlich gefällt mir daran auch, dass die Umwelt weniger belastet wird.» Das zählt für alle Car-Sharing-Angebote, denn dazu gehört auch, einen persönlichen Beitrag zur Verkehrsreduktion zu leisten.  

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Der pensionierte Jürg Inderbitzin besass noch nie ein eigenes Auto

Als er 18 Jahre alt wurde, gab Jürg Inderbitzin sein Geld lieber für eine Occasions-Vespa als für einen Fahrlehrer aus. Und bei zwei Rädern blieb es dann. Zumindest, was den Besitz angeht – wenn er ein Auto fährt, dann eines aus Car-Sharing. «Ich buchte zum ersten Mal ein Car-Sharing-Auto, um meine Partnerin spätnachts am Bahnhof abzuholen», erzählt uns Jürg. «Etwas unsicher und nervös war ich schon, ob sich die Türen dann tatsächlich öffnen lassen und alles funktioniert. So machte ich mich eine halbe Stunde zu früh auf den Weg. Als wir dann am Bahnhof wieder losfahren wollten, ging nichts mehr.» Das Fahrzeug hatte sich, weil es lange stillstand, selbst abgemeldet. Nach kurzem Überlegen meldete er sich erneut an und die Fahrt ging weiter.

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Schneller, gesünder, günstiger: So wählt Andreas Merz seine Verkehrsmittel

Andreas Merz ist Projektleiter Mobilität bei der Albert Koechlin Stiftung, wo er für das Projekt «clever unterwegs» zuständig ist. Er setzt sich jedoch nicht nur beruflich, sondern auch privat mit nachhaltiger Mobilität auseinander. «Mobilität interessiert mich, weil sie einen grossen Einfluss auf die Umwelt und Lebensqualität hat», erzählt er uns. Nachhaltige Mobilität lebe er nicht nur aus Überzeugung, sagt er. Auch rational begründet sei es die richtige Wahl: «Richtig gestaltete Mobilität ist praktischer, effizienter, günstiger und oft auch schneller.» Privat kombiniert er darum auch alle erdenklichen Mobilitätsformen. Das Velo nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, weil es sich effizient mit anderen Verkehrsmitteln kombinieren lässt.  

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Flavia Jecklin arbeitet im Homeoffice. Was sie am Arbeitsweg spart, gewinnt sie an Freiheit.

Flavia Jecklins Arbeitstag beginnt oft mit einem kleinen Rundgang auf ihrer Terrasse. An anderen Tagen startet sie den Morgen mit Yoga oder einfach mit einer guten Tasse Kaffee. Homeoffice macht vieles möglich; auch eine Reduktion der eigenen Mobilität. «Ich geniesse die Flexibilität bei der Tagesplanung. Man kann dort arbeiten, wo man sich am wohlsten fühlt, insbesondere wenn man viel Denkarbeit leisten muss oder liest», sagt Flavia. Sie schätze es sehr, je nach Tagesform auch gezielte Pausen einbauen zu können.  

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Begegnungen und Beobachtungen: Tourismusdirektor Marcel Perren pendelt gern mit Bus oder zu Fuss.

Marcel Perren ist Direktor der Luzern Tourismus AG. Er bewegt sich gerne draussen, ob in den Bergen oder auf dem Golfplatz. Seinen Arbeitsweg bestreitet er morgens meist mit dem Bus und abends am liebsten zu Fuss. «Es macht mich robuster und mental freier, um meinen komplexen Arbeitsalltag gut zu meistern», sagt er. Das Zu-Fuss-Gehen öffne den Raum für Begegnungen und Beobachtungen. So traf der Walliser kurz nach seinem Umzug in die Zentralschweiz am Ende seiner Jogging-Runde auf seinen Vorgänger. «Er rief mir zu, ich solle doch kurz auf eine Runde mitkommen. Natürlich wollte ich mir keine Blösse geben, kehrte um und lief mit. An jenem Abend war ich ziemlich geschafft!»

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Für David ist kein Weg zu lang fürs E-Bike.

David Schwarzentruber fährt E-Bike, wann immer möglich. Zur Arbeit, zur Musikprobe, zu Sitzungen, bei Regen und bei Sonnenschein. Einen Fahrplan oder das Einrechnen von stockendem Verkehr braucht er nicht: Mit seinem wendigen E-Bike umfährt er diese galant. Seit Februar 2022 ist er auf dem motorisierten Zweirad unterwegs, eines seiner zwei Autos hat er inzwischen verkauft. Obwohl David sonst ein geselliger Mensch ist, meidet er den öffentlichen Verkehr. Viel lieber geniesst er den belebenden Wind, der ihm auf dem E-Bike entgegenweht. «Die frische Luft vor und nach der Arbeit tut gut, man ist mit den Gedanken in der Natur», erzählt er.

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Car-Sharing auf dem Land: Vertraut, nah, praktisch

Frieda Fölmli ist theoretisch Rentnerin, arbeitet aber in kleinem Pensum noch in einem Schuhcafé. Sie geniesst den Kontakt mit den Menschen, die sie zum Teil auch noch von ihrem eigenen Geschäft kennt. Früher besass sie noch selbst ein Auto, heute nutzt sie das Car-Sharing-Angebot einer Garage in ihrer Nähe. «Ich fand es schon länger unnötig, ein eigenes Auto zu haben. Aber mit dem Geschäft und teilweise notwendigen Fahrten mit meinen betagten Eltern war es einfach praktisch, eines griffbereit zu haben», erzählt sie uns. «Als das Car-Sharing der Garage Schärli Bossert AG Formen annahm, war der Fall für mich sofort klar.»

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Mit Wind im Haar und Pedalen unter den Füssen: Unterwegs à la Josef Schmidli

Über 50 Jahre ist es her, seit Josef (Sepp) Schmidli Velofahren gelernt hat – von seinen Eltern, so wie viele von uns. Auch heute noch fährt er gern, viel und schnell Rennvelo. Egal, ob der Reuss entlang oder gleich von Emmen bis nach Hamburg. Einmal angeschafft, sei ein Velo das günstigste Verkehrsmittel, sagt Sepp. Das Finanzielle sei aber bei weitem nicht der einzige Vorteil: Er geniesst, dass mit dem regelmässigen Radfahren auch eine bessere Fitness einhergeht.

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Das eigene Auto vermieten und sich auf das Velo setzen: So lebt die Familie Fasel Mobilität.

Die vierköpfige Familie Fasel ist gerne unterwegs. Ihre Mobilität gestalten sie vielfältig: In der Stadt trampen sie gerne in die Pedale, für weitere Strecken setzen sie auf öffentliche Verkehrsmittel. Ihr eigenes Auto mit Gas-Antrieb vermieten sie ab und zu. «Wir besitzen ein Auto, das wir auf einer Autovermiet-Plattform teilen – mit Freunden wie auch Fremden», erzählt uns Evelyn Fasel. Es sei ihnen wichtig, dass das Auto nicht nur leer rumstehe. Mehrmals jährlich werde es ausgeliehen, für ein Wochenende oder noch länger.  

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Alin Zürcher geniesst das Pendeln und schmunzelt über öV-Muffel

Wohnen in der Stadt, Arbeiten auf dem Land: Für Alin Zürcher ist das genau die richtige Mischung. Zu ihrem Job als Primarlehrerin in Neuenkirch pendelt sie täglich mit dem Postauto aus der Stadt Luzern heraus. Auf dem Weg geniesst sie die vorbeiziehende Landschaft, ein gutes Buch oder Gespräche mit Arbeitskolleg:innen. Während sie im Postauto «aufstartet», beantwortet sie gerne Nachrichten oder liest etwas. «Am Morgen verlasse ich meine Wohnung mit einem hausgemachten Coffee-to-go; immer auf die Minute genau, denn auf der Hinfahrt ist das Postauto sehr pünktlich», erzählt sie uns. Auf der Rückfahrt sei das nicht immer der Fall; der Feierabendverkehr wirke sich auch auf die öffentlichen Verkehrsmittel aus.

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