Für 31 Tage kostenlos neue Mobilität erleben: Lass dein Auto stehen und erlebe neue Freiheit.
Jetzt bewerben und mitmachen!

Die Betagtenzentren Emmen AG haben ihre Mobilität neu organisiert. Wie ihnen das trotz grossen Veränderungen gelungen ist, erfährst du im Good-Practice Bericht.

Wie kann Mobilität in Arealen gestaltet werden, sodass sie den Alltag erleichtert, Lebensqualität sichert, Raum effizient nutzt und gleichzeitig Kosten senkt?
Am Anlass «Mobilität im Areal» von LuzernPlus, Trafiko, Pensimo und Luzernmobil erhältst du kompakte Einblicke in praxisbewährte Konzepte, konkrete Nutzenaspekte sowie Unterstützungsangebote der beteiligten Organisationen.
Wann: Mittwochmittag, 11. März von 11.30 bis 13 Uhr
Wo: Ziegeleipark Horw

Am Donnerstag, 7. Mai findet die dritte Fachveranstaltung Mobilität statt.Die Fachveranstaltung widmet sich dem Schwerpunktthema «Strassenraumgestaltung». Melde dich jetzt an, die Platzzahl ist beschränkt!

Eine vielseitige Mobilität auf dem Land ist unrealistisch? Büron widerlegt dieses Vorurteil. Erfahre mehr im neuen Good-Practice Bericht.

Heiri Bolzern hat sich getraut und sein Auto verkauft. Als Gewinner der SUPER-Challenge 2025 hat er ein Mobilitätsguthaben erhalten. Damit hat er sich ein neues E-Bike, ein Halbtax-Abo PLUS und ein Passepartout FlexiAbo gegönnt. Wie er diesen Schritt erlebt und was ihn heute bewegt, erfährst du in diesem Beitrag.





























.jpg)








Als Heiri im letzten Sommer erzählte, dass er bei der Luzernmobil-Challenge mitmacht, staunten seine Arbeitskollegen nicht schlecht. «Was, du verzichtest auf dein Auto?» lautete der Tenor. Genau das tat Heiri: Er tauschte sein Nummernschild ein und bewegte sich einen Monat lang nur noch mit E-Bike, öV oder Car-Sharing. Seine Frau Gabriela und Sohn Tim zogen mit. Tim spielte dabei die Hauptrolle, denn er überzeugte seine Eltern, dieses Abenteuer zu wagen.
Doch Heiri wollte mehr. Er sagte sich: Wenn schon, dann richtig. Also stieg er zusätzlich in die SUPER-Challenge ein. Mit starker Unterstützung seines Arbeitgebers SABAG holte er sich den Sieg und gewann einen Mobilitätsbonus. Die Bedingung: mindestens ein Jahr ohne eigenes Auto leben.

Die Widmers und Reichlins sind viel unterwegs: Gisela als Gemeinde- und Kantonsrätin, Felix als Arzt an der Hirslanden Klinik St. Anna. Die beiden Töchter besuchen die Kanti. Auch in der Freizeit bleiben sie aktiv – ob in den Bergen oder am Vierwaldstättersee.
Da Felix unregelmässige Arbeitszeiten hat, kaufte sich die Familie vor einigen Jahren ein Auto. Doch ausser für die kurzen Fahrten in die Klinik stand es meist ungenutzt herum. Im letzten Jahr machten Gisela und Felix an der Luzernmobil-Challenge mit. Während sie einen Monat auf ihr Auto verzichten mussten, haben sie sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt: Brauchen wir überhaupt ein eigenes Auto?

Die Betagtenzentren Emmen AG (BZE AG) sind mehr als ein Pflegeheim. Auf zwei Häuser verteilt betreut sie 302 Bewohnende, betreibt zwei Restaurants und eine eigene Kita, bietet eine Demenzabteilung und schafft für rund 480 Mitarbeitende, darunter 75 Lernende, ein vielseitiges Arbeits- und Lernumfeld.
Mit der Planung des Ersatzneubaus Mattli 2029 nahm die BZE AG das Thema Mobilität frühzeitig in Angriff. Die Gemeinde Emmen verlangt für die Baubewilligung ein betriebliches Mobilitätsmanagement – ein Anlass, das Thema ganzheitlich zu verankern. So entstand ein Konzept, das die Arbeitswege der Mitarbeitenden, die Parkplatzbewirtschaftung für Gäste und Angehörige sowie Pendelmöglichkeiten zwischen den Häusern umfasst. Alle Massnahmen greifen ineinander und fördern gleichzeitig Nachhaltigkeit, Entlastung der Parkplatzsituation und aktive Mitarbeitendenmobilität.

Als sich im Frühsommer 2025 in Sursee die Musikszene zum kantonalen Musikfest traf, reisten die meisten Vereine nicht mit dem Auto oder Car, sondern mit dem öV an. «Schon in der Findungsphase des Organisationskomitees war klar: Dieses Fest will mehr als gute Musik – es will Verantwortung übernehmen,» erzählt OK-Präsident Mario Cozzio. Der Wahl-Surseer ist ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen: Nebst Versicherungsverkaufsleiter ist er Kantonsrat und Fraktionspräsident, Fasnächtler mit Leib und Seele und ab und zu musiziert er sogar auf dem Alphorn.
Zurück zum Musigfäscht Soorsi: Die Stadt liegt «goldrichtig», wenn es um den öV geht. Sursee ist aus dem ganzen Kanton – und darüber hinaus – bestens erreichbar. Statt Parkplätze zu planen, setzte das OK von Anfang an auf den öffentlichen Verkehr. Damit wurden zusätzliche Verkehrsengpässe vermieden. Denn wer in der Hauptverkehrszeit mit dem Auto durch Sursee fährt, weiss, dass der Verkehr nicht immer rund läuft. Das Problem ist grösstenteils selbst gemacht: Viele Pendelnde wohnen in oder um Sursee und hätten mit Bus oder Velo gute Alternativen.

In Büron zeigen engagierte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, wie vielseitig Mobilität heute aussehen kann. Seit mehreren Jahren steht der Bevölkerung ein Car-Sharing zur Verfügung. Mit zwei Nextbike-Stationen ergänzte die Gemeinde dieses Angebot um ein smartes Bike-Sharing. So gelingen kombinierte Wege mit dem öV leicht und flexibel.
Schon vor zwei Jahren berichtete Giovanni De Rosa, dass das E-Auto von Gemeindemitarbeitenden, der Bevölkerung und auswärtigen Personen rege genutzt werde. Der Gemeinderat stärkte das Angebot weiter und setzte auf Nextbike. Die Velos lassen sich am Standort A ausleihen und an jedem beliebigen Standort wieder zurückgeben. Genau diese Freiheit überzeugt: Die beiden Stationen – eine im Dorfzentrum und eine in der Industrie – werden immer beliebter und dürften bald die Zahlen aus früheren Kooperationen übertreffen.

In Römerswil ist Mobilität vielfältig – und manchmal auch eine kleine Herausforderung. Kinder und Jugendliche bewegen sich je nach Wohnort ganz unterschiedlich zur Schule. Viele gehen zu Fuss, andere nutzen den öffentlichen Verkehr. Das Gemeindegebiet ist weitläufig, und so spielt der Bus für zahlreiche Schülerinnen und Schüler eine wichtige Rolle im Alltag.
2024 stand die Gemeinde vor einer Veränderung: Der Verkehrsverbund Luzern kündigte an, dass die bisherigen Schülerabonnemente nicht mehr angeboten werden. Stattdessen sollen sie neu ins Standardsortiment des Tarifverbunds Passepartout integriert werden. Gemeinsam mit den Verantwortlichen von Passepartout entstand die Idee, den Verkauf über die Plattform «faboo» abzuwickeln.
«Neu können Erziehungsberechtigte das Schülerabo direkt online bestellen – ganz ohne Papierkram,» erklärt Fabian Kathriner, Gemeindeschreiber von Römerswil.

Als sich im Frühsommer 2025 in Sursee die Musikszene zum kantonalen Musikfest traf, reisten die meisten Vereine nicht mit dem Auto oder Car, sondern mit dem öV an. «Schon in der Findungsphase des Organisationskomitees war klar: Dieses Fest will mehr als gute Musik – es will Verantwortung übernehmen,» erzählt OK-Präsident Mario Cozzio. Der Wahl-Surseer ist ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen: Nebst Versicherungsverkaufsleiter ist er Kantonsrat und Fraktionspräsident, Fasnächtler mit Leib und Seele und ab und zu musiziert er sogar auf dem Alphorn.
Zurück zum Musigfäscht Soorsi: Die Stadt liegt «goldrichtig», wenn es um den öV geht. Sursee ist aus dem ganzen Kanton – und darüber hinaus – bestens erreichbar. Statt Parkplätze zu planen, setzte das OK von Anfang an auf den öffentlichen Verkehr. Damit wurden zusätzliche Verkehrsengpässe vermieden. Denn wer in der Hauptverkehrszeit mit dem Auto durch Sursee fährt, weiss, dass der Verkehr nicht immer rund läuft. Das Problem ist grösstenteils selbst gemacht: Viele Pendelnde wohnen in oder um Sursee und hätten mit Bus oder Velo gute Alternativen.

Die rüüdigen Tagegehören einfach zu Luzern. Fröhlichkeit, Ausgelassenheit und fasnächtliche Kreativität stehen in der fünften Jahreszeit seit je im Zentrum. Für eine problemlose An- und Abreise arbeitet das Lozärner Fasnachtskomitee (LFK) eng mit der Stadt, der Polizei und den öV-Partnern zusammen. Für die Tagwache verkehren zig Extrazüge und -busse aus der ganzen Zentralschweiz, damit die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler pünktlich zum «Fötzeliräge» in der Stadt sind. Generell empfiehlt das Komitee, während den närrischen Tagen die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Das ist nicht nur umweltfreundlicher und einfacher als eine Anreise mit dem Auto, sondern auch für die Besucher:innen entspannter. «So können die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler auch mit gutem Gewissen noch ein Kafi Huerenaff geniessen», erzählt uns der LFK-Präsident Stephan Bucher.

Inmitten der malerischen Gemeinde Malters entsteht ein Vorzeige-Projekt, das nicht nur Architektur und Lebensraum neu definiert, sondern auch eine inspirierende Vision für nachhaltige Mobilität präsentiert: der WohnPark Dangelbachmatte. Hier wird nicht nur gebaut, sondern ein Paradigmenwechsel in Sachen Nachhaltigkeit und Gemeinschaftsleben vollzogen. Bei jedem Bauteil wird hinterfragt, ob es wirklich notwendig ist, ob es aus nachhaltigen Quellen stammt und ob es durch Recyclingmaterialien ersetzt werden kann.
Doch Nachhaltigkeit endet nicht beim Baumaterial – sie durch zieht sämtliche Bereiche des Wohnparks. Wohnraum wird geschaffen, der den sozialen Austausch fördert und gleichzeitig erschwinglich ist.

Im Luzerner Weinbergli haben die ABL gemeinsam mit der Albert Koechlin Stiftung die erste Mobilitätsstation Luzerns eröffnet. Ein E-Auto, Cargo-Bike, E-Roller und zwei E-Bikes stehen dort zur Verfügung. Nicht nur die Anwohner:innen, sondern auch auswärtige Personen können das Angebot nutzen und die verschiedenen Fahrzeuge mieten. Mit nur einer einzigen App können die verschiedenen Fahrzeuge gebucht, geöffnet und bezahlt werden. Das ist ein grosses Plus gegenüber anderen Angeboten, wo pro Fahrzeugtyp eine eigene App benötigt wird. Aus der Weinbergli-Siedlung haben sich bereits über 170 Personen in der «Trafikpoint»-App registriert und nutzen das Angebot rege.