Aktuelle Deals

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Aktuelles rund um das breite Mobilitätsangebot in Luzern

Kombinierte Mobilität als Lebensphilosophie: Der Redaktor Karl Heinz macht’s vor.

Karl Heinz Odermatt wohnt mit seiner Frau in Rain. Beruflich ist er für den «Anzeiger Michelsamt» als Journalist und Fotograf unterwegs. Dafür sei ein eigenes Auto zwar oft unerlässlich, erzählt uns Karl Heinz. Doch das hält ihn nicht davon ab, alle möglichen Mobilitätsformen zu kombinieren und so oft wie möglich Park & Ride-Angebote zu nutzen. «Im ÖV trifft man die interessanteren Leute als im Auto», meint er schmunzelnd.

Zug um Zug – so gestaltet Livio seine Mobilität
15.5.2023

Paraplegie, berufliche Reintegration und ein Umzug nach Nottwil – viel veränderte sich in den letzten zwei Jahren für Livio Lorenz. Dies hat natürlich auch sein Mobilitätsverhalten beeinflusst. Um in der Freizeit mit seiner Freundin etwas zu unternehmen oder die Familie zu besuchen, setzt er am liebsten auf den Zug. Livio schätzt es, dass die meisten Züge gut zugänglich sind und ein Rollstuhlabteil haben. Um mobiler zu sein, nutzt er ein Vorspanngerät für den Rollstuhl, welches er überallhin mitnehmen kann – sei es in den öV oder auf dem Trottoir.

Mit dem Auto unterwegs zu sein, erscheint ihm momentan zu wenig praktisch. «Natürlich wäre ich da nicht an den Fahrplan gebunden, aber das Auto müsste zuerst umgebaut werden, ich müsste einen Parkplatz suchen und mich von da aus weiterbewegen.»

Von behördlichen Auflagen zur nachhaltigen Normalität: Bei Komax profitiert, wer sein Mobilitätsverhalten überdenkt
2.6.2023

Die Maschinenherstellerin für automatisierte Kabelverarbeitung Komax beschäftigt rund 800 Mitarbeitende in Dierikon und Rotkreuz. All diese Mitarbeitenden müssen irgendwie an ihren Arbeitsplatz gelangen – was beim verkehrlich stark belasteten Rontal nicht zu jeder Tageszeit ganz einfach ist. Bei der Standorterweiterung vor wenigen Jahren galt es zudem Richtlinien hinsichtlich der Anzahl Parkplätze und Fahrten zu berücksichtigen. Komax hat daher vor ein paar Jahren ein Mobilitätsmanagement eingeführt. Was ursprünglich durch eine behördliche Auflage entstand, hat sich in der Zwischenzeit zu einem festen Bestandteil der Unternehmens- und Mitarbeitendenmobilität gemausert.

Ziel war es, die Anzahl Parkplätze pro Mitarbeitenden zu reduzieren. Gelungen ist dies dank dem 3-Säulen-Prinzip. Dieses sieht vor, dass nur Mitarbeitende Anrecht auf einen Parkplatz haben, wenn ihr Arbeitsweg mit dem öV länger als 35 Minuten dauert. Zudem bezahlen die Mitarbeitenden einen Beitrag, wenn sie einen Parkplatz nutzen. Mitarbeitende ohne Parkberechtigung oder solche, die freiwillig darauf verzichten, erhalten als «Zückerli» einen monatlichen Bonus von 100 CHF. Obendrauf gibt es für alle ein kostenloses Halbtax-Abo.

Klimafreundlich zur Arbeit: Das «Blickfeld» in Horw setzt auf innovatives Mobilitätsmanagement
22.5.2023

Das «Blickfeld» in Horw bietet Personen mit einer Sehbehinderung und Menschen mit anderen Beeinträchtigungen Wohn- und Arbeitsplätze und führt ein Pflegeheim. Inspiriert von seiner Nachbarin, der Stiftung Brändi, hat das «Blickfeld» im April 2023 ein Mobilitätsmanagement eingeführt. Das Ziel war, die Mitarbeitenden dazu zu ermutigen, klimafreundlich und effizient zur Arbeit zu pendeln und ein gerechtes System für alle anzubieten.

Die Durchführung einer Pendlerweg-Analyse zeigte, dass die meisten Mitarbeitenden vertretbar ohne Auto zur Arbeit pendeln können. Wer nachhaltig unterwegs ist, wird belohnt. Aufgrund begrenzter Parkmöglichkeiten wurde eine kostenpflichtige Parkplatz-Bewirtschaftung eingeführt.

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