Car-Sharing, Autokosten optimieren, Nachbarschaft, Kantonsrat, Luzernmobil-Challenge, Mustervertrag

Neue Freundschaft dank Autoteilete

Gisela und Felix teilen sich ihr Auto mit der Nachbarin Pinar und ihrer Familie.

Die Widmers und Reichlins sind viel unterwegs: Gisela als Gemeinde- und Kantonsrätin, Felix als Arzt an der Hirslanden Klinik St. Anna. Die beiden Töchter besuchen die Kanti. Auch in der Freizeit bleiben sie aktiv – ob in den Bergen oder am Vierwaldstättersee.

Da Felix unregelmässige Arbeitszeiten hat, kaufte sich die Familie vor einigen Jahren ein Auto. Doch ausser für die kurzen Fahrten in die Klinik stand es meist ungenutzt herum. Im letzten Jahr machten Gisela und Felix an der Luzernmobil-Challenge mit. Während sie einen Monat auf ihr Auto verzichten mussten, haben sie sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt: Brauchen wir überhaupt ein eigenes Auto?

«Eine Autoteile steht und fällt mit den Beteiligten.»

Die Antwort kam schneller als gedacht. Zufällig ergab sich ein Gespräch mit der neuen Nachbarschaft, die sich dieselbe Frage stellten. «Ganz unkompliziert haben wir drei Schnuppermonate vereinbart», erzählt Felix. Da beide Familien nach der Testphase sehr zufrieden waren, schlossen sie mithilfe eines Mustervertrags und einer Haftpflichtberatung einen einfachen Vertrag ab.

 «Die Kennenlernphase und die gegenseitige Bedürfnisanalyse haben uns enorm geholfen», sagt Gisela. «Das empfehlen wir allen weiter.» Geduld und etwas Pragmatismus hätten sich ausbezahlt. «Car-Sharing ist eine tolle Sache, wenn man bereit ist, sich gegenseitig ein bisschen Vertrauen zu schenken – und wenn man sein Herz nicht komplett ans Auto verloren hat.» So das Fazit von Gisela und Felix.

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