E-Trottinett & Co.

Zeichnung von Person auf E-Trottinett
Roller oder Trottinetts können eine praktische Ergänzung zu gängigen Verkehrsmittel darstellen. Vorwärts kommt man entweder mit Muskelkraft oder man nutzt die elektrisch betriebenen E-Roller oder E-Trottinetts. Beide Versionen benötigen kaum Platz, bringen dich schnell von A nach B und stossen kein CO2 aus. Dennoch sind sie in Luzern momentan noch selten anzutreffen.

Wissenswertes rund um elektrische Trendfahrzeuge

«Trendfahrzeuge» wie E-Trottis/E-Scooter sind sogenannte Leichtmotorfahrräder. Diese dürfen eine maximale Leistung von 500W aufweisen und höchstens 20 km/h schnell sein (mit Tretunterstützung 25 km/h). Solche Fahrzeuge benötigen weder ein Kontrollschild noch eine Typenprüfung. Ausrüstungsgegenstände wie Glocke, Bremsen, Lichter usw. müssen den Vorschriften des ASTRAS entsprechen.

Obacht: Monowheels, Smartwheels (Hoverboards) oder E-Skateboards sind im öffentlichen Strassenverkehr nicht zugelassen.
14 Jahre
ist das Mindestalter, um ein E-Trottinett lenken zu dürfen – allerdings müssen Jugendliche unter 16 Jahren einen Mofa-Ausweis (Führerausweis M) besitzen.
(Quelle: ASTRA, 2021)
40 CHF
beträgt die Busse, wenn du mit einem E-Trottinett auf dem Trottoir oder in einer Fussgängerzone fährst.
(Quelle: bfu)
1
Anbieter gibt es derzeit, der in Luzern ein Sharing-System von E-Rollern
anbietet.

Die Unterschiede zwischen langsamen und schnellen elektrischen Trendfahrzeugen

Gegenüberstellung von E-Trottinett und E-Roller
Das Südiareal: Mobilität von Anfang an mitgedacht
August 27, 2026

Wo früher Milchprodukte hergestellt wurden, entsteht in den kommenden Jahren ein neuer Ortsteil für Hochdorf. Auf dem ehemaligen Industrieareal der HOCHDORF-Gruppe sind Wohnungen, Arbeitsplätze, Begegnungsorte und grosszügige Grün- und Aufenthaltsflächen geplant. Die Gemeinde entwickelt das Areal als Eigentümerin gemeinsam mit Fachplanenden und unter Einbezug der Bevölkerung. Schon früh war klar: Mobilität muss von Anfang an mitgeplant werden.

Die Lage direkt am Bahnhof bietet dafür beste Voraussetzungen. Bahn, Bus, Velo- und Fussverkehr sollen im Südiareal optimal zusammenspielen. Das Mobilitätskonzept orientiert sich an der Vision «Zeitgemässe Mobilität – Langsamverkehr mit Priorität» und setzt auf ein gutvernetztes Angebot. Geplant sind ein Mobilitätshub beim Bahnhof, attraktive Fuss- und Veloverbindungen im Areal und eine bessere Vernetzung mit dem Dorf, Sharing-Angebote sowie Parkierungsanlagen am Rand des Areals. Das schafft kurze Wege und eine gute Vernetzung der verschiedenen Verkehrsmittel. Zudem wird das Arealinnere vom motorisierten Verkehr freigehalten.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor war der Einbezug der Bevölkerung. Die gesamtheitliche Planung wurde in mehreren Mitwirkungsphasen entwickelt und laufend weitergeschärft. Die Rückmeldungen halfen, unterschiedliche Bedürfnisse früh aufzunehmen, Interessenabwägungen vorzunehmen und die Planung weiterzuentwickeln. So wurden beispielsweise Lösungen gesucht, die sowohl den öffentlichen Verkehr stärken als auch die Anliegen von Anwohnenden und Gewerbebetrieben berücksichtigen.

Vernetzt, nachhaltig und ganz persönlich: Büron macht’s vor
December 4, 2025

In Büron zeigen engagierte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, wie vielseitig Mobilität heute aussehen kann. Seit mehreren Jahren steht der Bevölkerung ein Car-Sharing zur Verfügung. Mit zwei Nextbike-Stationen ergänzte die Gemeinde dieses Angebot um ein smartes Bike-Sharing. So gelingen kombinierte Wege mit dem öV leicht und flexibel.

Schon vor zwei Jahren berichtete Giovanni De Rosa, dass das E-Auto von Gemeindemitarbeitenden, der Bevölkerung und auswärtigen Personen rege genutzt werde. Der Gemeinderat stärkte das Angebot weiter und setzte auf Nextbike. Die Velos lassen sich am Standort A ausleihen und an jedem beliebigen Standort wieder zurückgeben. Genau diese Freiheit überzeugt: Die beiden Stationen – eine im Dorfzentrum und eine in der Industrie – werden immer beliebter und dürften bald die Zahlen aus früheren Kooperationen übertreffen.

Sollte es in Luzern Sharing-Angebote für E-Trottinetts und -Roller geben?

Eure Meinung zum Thema Sharing-Angebot von E-Trottinetts:

64 % wünschen sich ein Sharing-Angebot
31 % sind dagegen
5 % ist es egal

Warum es derzeit kein Sharing-Angebot für E-Trottinetts gibt, erfährst du
hier oder im Bericht von Markus Birrer, Projektleiter Mobilität bei der Stadt Luzern.
Kuchendiagramm zur Anzahl Stunden, die ein Auto still steht

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