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Ob auf dem Sattel oder im Viererabteil: Stefan Oberer lebt kombinierte Mobilität

Stefan Oberer steigt mit dem Velo aus dem Zug aus

Stefan Oberer arbeitet beim Kanton Luzern, wo er für die kantonale Velostrategie zuständig ist. Es verwundert daher wenig, dass er auch in seiner Freizeit gerne auf dem Sattel sitzt. Doch muss für ihn nicht jede Strecke nur mit dem Velo zurückgelegt werden: Am liebsten setzt Stefan auf kombinierte Mobilität mit Zug und Velo. «Mit dem Velo brauche ich 10 Minuten zum Bahnhof, danach kann ich gut eine halbe Stunde im Zug entspannen», erzählt uns Stefan von seinem Arbeitsweg. Das Velo stelle er am Bahnhof aber nicht ab, sondern nehme es mit in den Zug. Vom Zielbahnhof aus müsse er nur noch kurz weiterradeln und schon sei er im Büro.

«Mit GA und Velopass kann ich immer ‘mit Chauffeur’ durch die Schweiz reisen und benötige kein Auto.»

«In der Schweiz funktioniert diese Kombination normalerweise recht einfach. Fast alle Züge nehmen Velos mit», sagt Stefan. Dafür müsse man nur ein Veloticket oder einen Velopass lösen und bei den Zugtüren nach dem Velopiktogramm Ausschau halten. «Etwas mehr Überlegungen brauche es in Zügen mit Reservationspflicht, wie etwa den ICN-Zügen am Jurasüdfuss im Sommer.» Während dem Sommer arbeitet Stefan nebenberuflich als Mountainbikelehrer. Er geniesst es, auf den zwei Rädern neue Gebiete zu erkunden. In den letzten Jahren wuchs auch bei ihm der Nachhaltigkeitsgedanke: «Speziell wenn ich sehe, wie sich unsere einst majestätischen Gletscher in den letzten Jahren massiv zurückgezogen haben, will ich durch meine Mobilität die Auswirkungen aufs Klima möglichst gering halten.»

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