AZW Willisau nachhaltige Mobilität, Arbeitsweg, Motivation

Arbeitswege nachhaltiger gestalten: Das AZW Alterszentrum Willisau motiviert zu neuem Mobilitätsverhalten

Christine Roos und Guido Hüsler vom AZW Alterszentrum Willisau

Für Guido Hüsler, Zentrumsleiter des AZW Alterszentrums Willisau, und Christine Roos, Leiterin Zentrale Dienste, war klar: Mobilität soll im Unternehmensalltag stärker verankert werden. Mit Unterstützung der Stadt Willisau, die die Nutzung des öffentlichen Verkehrsfördern möchte, hat das Alterszentrum deshalb ein betriebliches Mobilitätsmanagement eingeführt.

Das AZW bietet älteren Menschen ein familiäres DaHeim mit professioneller Betreuung, Pflege und verschiedenen Wohnformen. Über 200 Mitarbeitende sorgen täglich dafür, dass die Bewohnenden bestmöglich begleitet werden. Gleichzeitig stellt sich auch für das Alterszentrum die Frage, wie die Arbeitswege nachhaltiger gestaltet werden können.

Ein zentrales Ziel des Mobilitätsmanagements ist es, den Anteil der Mitarbeitenden zu reduzieren, die mit dem Auto zur Arbeit kommen. Doch wie gelingt es, Gewohnheiten zu verändern und attraktive Alternativen aufzuzeigen? Das AZW setzt dabei auf Anreize statt Verbote. Mitarbeitende können zwischen Rail-Checks für den öffentlichen Verkehr, Reka-Checks oder vergünstigten Parkkarten wählen. Die Massnahmen sollen dazu motivieren, häufiger mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen, das Velo zu nutzen oder den Arbeitsweg zu Fuss zurückzulegen.

«Veränderungen brauchen Zeit», sind sich Guido Hüsler und Christine Roos bewusst. Gerade beim Thema Mobilität sei ein Umdenken nicht von heute auf morgen möglich. Umso wichtiger seien eine kontinuierliche Kommunikation und attraktive Angebote, die den Mitarbeitenden den Umstieg erleichtern.

Das AZW Willisau sieht die Einführung des Mobilitätsmanagements deshalb nicht als abgeschlossenen Prozess, sondern als langfristige Aufgabe. Ziel ist es, die nachhaltige Mobilität im Unternehmen Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und fest im Arbeitsalltag zu verankern.

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